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    RegistrarPreisVerlängerungspreisWHOIS-DatenschutzZahlungsmethoden
    $274.99Günstigster
    $274.99Günstigste Verlängerung
    Kostenpflichtig
    Kredit- oder DebitkartePayPalBanküberweisung
    Typ
    Gesponserte Top-Level-Domain
    Registry
    Universal Postal Union
    Eingeführt
    Laufzeit
    1–10 Jahre
    DNSSEC
    Unterstützt
    IDN
    Unterstützt

    Über die .post-Domain

    .post ist eine gesponserte Top-Level-Domain (sTLD), die vom Weltpostverein (Universal Postal Union, UPU) verwaltet wird, einer Sonderorganisation der Vereinten Nationen mit Sitz in Bern. Die ICANN genehmigte die Endung im April 2005 während ihrer zweiten Runde der Evaluierung neuer TLDs, und die Domain wurde am 7.–8. August 2012 offiziell in die IANA-Root-Zone delegiert. Das Registry-Backend wird von Afilias betrieben. Die UPU besitzt die volle Verwaltungsgewalt über .post, entwickelt und setzt die Zulassungsregeln durch, überprüft die Qualifikationen der Registranten und stellt Community-IDs aus, die vor der Registrierung einer Domain erforderlich sind.

    Wer kann eine .post-Domain registrieren

    Die Registrierung einer .post-Domain ist ausschließlich Mitgliedern der .post Sponsored Community vorbehalten – sie ist nicht für die breite Öffentlichkeit zugänglich. Vor der Registrierung muss jeder Antragsteller einen Antrag auf eine Community-ID bei der UPU einreichen, die die Berechtigung prüft und als Voraussetzung eine .post-Community-ID ausstellt. Antragsteller müssen einen rechtlichen Nachweis über das Eigentum an der gewünschten Zeichenfolge erbringen und einer der 11 definierten Registrantengruppen angehören, die in der .post Domain Management Policy dargelegt sind. Zu den berechtigten Registranten gehören Postbetreiber, die Mitglied der UPU sind, Postämter und Organisationen des Postsektors. Nach einer Aktualisierung der Richtlinien sind nun auch Organisationen des Privatsektors, die im Bereich Post- und Lieferkettenlösungen tätig sind – wie Logistik, Sendungsverfolgung (Track-and-Trace), Identität, grenzüberschreitende Zahlungen und Blockchain-Anwendungen –, antragsberechtigt.

    So registrieren Sie eine .post-Domain

    Da .post eine eingeschränkte sTLD ist, die über den eigenen Berechtigungs- und Verifizierungsprozess des Weltpostvereins vergeben wird, werden Domains nicht über den standardmäßigen kommerziellen Registrar-Checkout-Prozess registriert. Potenzielle Registranten müssen sich zunächst direkt an die UPU wenden und einen Antrag auf eine Community-ID stellen, wobei sie nachweisen müssen, dass sie eine der 11 anerkannten Registrantengruppen gemäß der .post Domain Management Policy erfüllen. Die UPU prüft den Antrag, verifiziert den rechtlichen Nachweis über das Eigentum an der gewünschten Zeichenfolge und stellt – bei Genehmigung – eine .post-Community-ID aus, die den Registranten zur Domain-Registrierung berechtigt. Die UPU selbst überwacht die Zuweisung von Domainnamen an zugelassene Interessengruppen und kontrolliert laufend die Einhaltung ihrer Governance-Regeln.

    Typische Verwendung der .post-Domain

    .post-Domains werden hauptsächlich von nationalen Postbetreibern, Postämtern und Organisationen des Postsektors genutzt, um eine verifizierte, vertrauenswürdige Online-Präsenz aufzubauen, die sich von generischen Domain-Endungen unterscheidet. Zu den frühen Anwendern gehörten Postdienste in Italien, Brasilien und Malaysia, die ihre .post-Adressen nutzten, um Weboberflächen für traditionelle Dienste wie Brief- und Paketzustellung sowie für fortschrittliche Angebote wie Postal Registered Electronic Mail (PREM) anzubieten. Organisationen im Postsektor wählen .post, um Kunden Authentizität und Legitimität zu signalisieren, da die strengen Zulassungsvoraussetzungen der Endung sie zu einem anerkannten Zeichen für eine echte Zugehörigkeit zum Postwesen machen.

    Tipps zur Registrierung einer .post-Domain

    • Die Überprüfung der Berechtigung erfolgt vor der Registrierung: Die UPU muss dem Antragsteller eine .post-Community-ID ausstellen, bevor ein Domainname offiziell registriert werden kann. Planen Sie diesen Genehmigungsprozess daher in Ihren Zeitplan ein.
    • Rechtliche Dokumentation ist obligatorisch: Antragsteller müssen einen rechtlichen Nachweis über das Eigentum oder den Anspruch auf die spezifische Zeichenfolge erbringen, die sie registrieren möchten. Halten Sie daher Unternehmens- oder Organisationsunterlagen im Voraus bereit.
    • Die .post Domain Management Policy definiert 11 verschiedene Registrantengruppen; prüfen Sie, in welche Gruppe Ihre Organisation fällt, bevor Sie Ihren Antrag auf eine Community-ID einreichen, um Verzögerungen zu vermeiden.
    • Nach einer Richtlinienüberarbeitung wurden Unternehmen des Privatsektors, die Post- und Lieferkettenlösungen anbieten – einschließlich Logistik, Sendungsverfolgung und grenzüberschreitende Zahlungsdienste –, antragsberechtigt, wodurch der Kreis potenzieller Registranten über traditionelle Postbetreiber hinaus erweitert wurde.
    • Die Streitbeilegung für .post-Domains folgt der UDRP (Uniform Domain-Name Dispute-Resolution Policy), dem standardmäßigen ICANN-Mechanismus zur Beilegung von markenrechtlichen Domain-Streitigkeiten.

    Häufige Fragen zur .post-Domain

    Was kostet die Registrierung und Verlängerung einer .post-Domain?Stand heute beginnen .post Domains bei $274.99/Jahr auf NameBeta und reichen bis $274.99/Jahr bei 1 Registraren. Aktuelle Preise finden Sie in der Vergleichstabelle auf dieser Seite.
    Welche Registrare unterstützen .post Domains?NameBeta erfasst 1 Registrare, die .post Domain-Registrierungen anbieten – der günstigste Preis beträgt $274.99/Jahr. Vollständige Liste auf dieser Seite.
    Wer betreibt die .post-Domain?Die Registry für .post-Domains ist Universal Postal Union.
    Kann jeder eine .post-Domain registrieren?

    Die Berechtigung wird vom Weltpostverein (Universal Postal Union) bestimmt, nicht von einem kommerziellen Registrar. Antragsteller müssen einer von 11 Registrantengruppen angehören, die in der .post Domain Management Policy definiert sind. Dazu gehören nationale Postbetreiber, Postämter, Organisationen des Postsektors und – nach einer Richtlinienerweiterung – Unternehmen des Privatsektors, die in den Bereichen Logistik, Sendungsverfolgung, Identität, grenzüberschreitende Zahlungen und Blockchain-Anwendungen tätig sind. Die UPU stellt eine Community-ID erst nach Prüfung der eingereichten rechtlichen Unterlagen aus, daher sollten potenzielle Registranten den Kontakt zur UPU lange vor dem gewünschten Live-Gang der Domain aufnehmen.

    Kann ich eine .post-Domain zwischen Registraren übertragen?

    Da .post-Domains über das eigene Governance-Framework des Weltpostvereins und nicht über standardmäßige kommerzielle Registrar-Kanäle vergeben werden, unterscheiden sich die Verfahren für den Transfer zwischen Registraren von denen offener gTLDs. Jeder Transfer oder Wechsel des Registranten unterliegt der Aufsicht der UPU und den Bedingungen, die in der .post Domain Management Policy festgelegt sind. Registranten sollten sich direkt an die UPU wenden, um das aktuelle Verfahren für Transfers zu erfahren, da eine erneute Überprüfung der Berechtigung erforderlich sein kann, um sicherzustellen, dass die empfangende Partei ebenfalls die Regeln der Sponsored Community erfüllt.

    Welche Streitbeilegungsrichtlinie gilt für .post-Domains?

    .post-Domains unterliegen der Uniform Domain-Name Dispute-Resolution Policy (UDRP), dem standardmäßigen ICANN-Mechanismus, der bei den meisten gTLDs und sTLDs verwendet wird. Im Rahmen der UDRP kann ein Markeninhaber bei einem zugelassenen Streitbeilegungsanbieter Beschwerde einreichen, wenn er der Meinung ist, dass eine Domain in böswilliger Absicht registriert wurde und seine Marke verletzt. Da .post bereits eine Berechtigungsprüfung vor der Registrierung durch die UPU erfordert, sind missbräuchliche Registrierungen seltener als bei offenen TLDs, aber die UDRP bleibt als formelles Rechtsmittel verfügbar.

    Kann ein Privatunternehmen ohne direkten Bezug zum Postwesen eine .post-Domain registrieren?

    Ja, nach einer Richtlinienüberarbeitung wurden die Zulassungskriterien über traditionelle Postbetreiber hinaus erweitert. Organisationen des Privatsektors, die Post- und Lieferkettenlösungen anbieten – einschließlich Logistikanbieter, Plattformen für Sendungsverfolgung, Identitätsdienste, Anbieter für grenzüberschreitende Zahlungen und Entwickler von Blockchain-Anwendungen –, sind nun antragsberechtigt. Diese Organisationen müssen dennoch einen Antrag auf eine Community-ID bei der UPU einreichen, rechtliche Unterlagen vorlegen und bestätigen lassen, dass sie in eine zugelassene Registrantengruppe fallen, bevor eine Domain registriert werden kann.

    Was ist die Community-ID und warum ist sie erforderlich?

    Die Community-ID ist ein vom Weltpostverein ausgestellter Nachweis, der bestätigt, dass ein Antragsteller geprüft und als legitimes Mitglied der .post Sponsored Community zugelassen wurde. Ohne sie kann keine Domain-Registrierung erfolgen, was sie zu einem obligatorischen ersten Schritt und nicht zu einer optionalen Überprüfung macht. Die UPU prüft die rechtlichen Unterlagen und das Organisationsprofil des Antragstellers, bevor sie die ID ausstellt. Dadurch wird sichergestellt, dass jeder aktive .post-Domaininhaber unabhängig authentifiziert wurde – ein Hauptmerkmal, das .post von offenen, uneingeschränkten TLDs unterscheidet.